Die Felgen des Countach

Die LP 400 trugen alle diese klassischen Campagnolo-Felgen.

Mit den S-Typen kam die heute sehr bekannte Loch-Optik. In den ersten LP 400 S-Typen kamen noch diese "Bravo"-Räder zum Einsatz. Der Name bezieht sich auf eine Bravo genannte Stylingstudie, die diese Räder erstmals trug. Hier sind im Gegensatz zu den späteren Versionen die charakteristischen Löcher eher als Röhren ausgeführt.

Die späteren Countach bis zum Vierventiler trugen alle diese sehr bekannten Felgen, jetzt allerdings vom italienischen Hersteller OZ.

Oft wurde auch eine goldfarbene Ausführung der OZ-Räder gewählt, der Kunde hatte die Wahl.

Der Anniversary nahm die klassische Lochoptik auf, modernisierte sie jedoch. Die Reifen waren jetzt Pirelli P Zero.

Und so sieht der Vergleich zwischen dem Serienstandard sowie dem Einsatz von Distanzscheiben (links) aus.

Der Lamborghini Countach

Der Countach in der Wolfsburger Autostadt. Dies ist ein LP 400-Modell aus dem Jahr 1975.

Spektakulär ist nicht nur die Form, sondern auch die Öffnungsweise der Türen.

Damals wie heute ist es schwer, den Countach zu fotografieren. Normalerweise ist er von Besuchern umlagert.

Unter der vorderen Haube finden das Notrad, die Batterie und sonst kaum etwas Platz.

Die ersten Modelle trugen wunderschöne Felgen des Hersteller Campagnolo mit Michaelin-Reifen. Der Radausschnitt ist bei den LP 400-Modellen fast halbrund.

Die massiven Lufteinlässe sind in langen Versuchsreihen entstanden. Obwohl sie nachträglich aufgesetzt wurden, fügen sie sich sehr gut ins Gesamtdesign ein.

Die Rückleuchten bestehen aus jeweils drei Elementen. Das Heck des Countach ist spektakulär.

Im ZeitHaus der Wolfsburger Autostadt ist der LP 400 eines der beliebtesten Ausstellungsstücke und voll einsatzbereit.

2011 wird der Lamborghini Countach 40 Jahre alt. Auf den ersten Blick würden ihm Beobachter das nicht abnehmen, denn das Design des ehemaligen "Projekts 112" ist sicher auch heute noch ein Blickfang. Das hat sich seit 1971, als der Prototyp der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, nicht geändert.

Doch es wäre falsch, den Countach allein auf seine ungewöhnliche Optik zu reduzieren. Dieses Lamborghini-Modell ist in vielerlei Hinsicht prägend für viele Autos, die nach ihm kamen. Muss man Fan dieses Autos sein? Die britische Journalistin des „Classic Driver“, Charis Whitcombe, schrieb in ihrem Bericht: „Entweder man liebt ihn oder man hasst ihn. Mehr als wahrscheinlich jedes andere Automobil in der Geschichte bündelt der Countach in der Öffentlichkeit die heftigsten und gegensätzlichsten Ansichten. Er ist absurd, unpraktisch und hässlich – so seine Gegner. Er ist absurd, unpraktisch und unglaublich aufregend – sagen seine Fürsprecher.“

Dazu zähle ich mich.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß auf dieser Seite - Stephan Hellmund